Der Andromedanebel und Dreiecksnebel durch ein Smartscope Seestar S50

Alljährlich im Spätsommer erscheinen am späten Abend der Andromedanebel Messier 31 und die Dreiecksgalaxie Messier 33 am östlichen Nachthimmel.

Hierzu zwei Aufnahmen, angefertigt von einem Mitglied der Sternwarte Zweibrücken an einem Smartscope Seestar S50.

M31 Andromedanebel
M33 Dreiecksnebel

Der Andromedanebel ist mit einer Entfernung von etwa 2,5 Millionen Lichtjahren die unserer Milchstraße nächstgelegene Galaxie. Mit rund dem 1,5-fachen Durchmesser unserer Heimatgalaxie übertrifft sie diese deutlich an Größe. Unter dunklem Himmel ist sie bereits mit bloßem Auge als diffuser Lichtfleck erkennbar, in unseren Gegenden jedoch braucht es dafür mindestens einen Feldstecher.

Etwa 15 Grad südöstlich davon liegt die Dreiecksgalaxie, rund 2,7 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie ist nach dem Andromedanebel die zweihellste Spiralgalaxie an unserem Nachthimmel und die drittgrößte Galaxie unserer Lokalen Gruppe.
Die Lokale Gruppe umfasst nach heutigem Kenntnisstand etwa 80 bis 100 Galaxien. Auch sie lässt sich bereits mit einem Feldstecher beobachten.

Zur Orientierung bei der Aufsuche: Die animierte Himmelsansicht zeigt den Osthorizont Ende September gegen 23 Uhr. Oben der Andromedanebel, unter der Dreiecksnebel.

Erstellt mit Stellarium 23.3

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