Der Sternenhimmel im Oktober 2025

Ringplanet Saturn

Der Ringplanet Saturn ist weiterhin gut am Abendhimmel zu beobachten. Eine Besonderheit ist die momentan geringe Ringöffnung von rund einem Grad, die sich in den nächsten Jahren bis auf maximal knapp 27 Grad vergrößern wird. Dies wird im Jahre 2032 der Fall sein.

Ab diesem Monat öffnet Freitagabend die Sternwarte Zweibrücken ab 20 Uhr, einen klaren Nachthimmel vorausgesetzt. Weiterhin wird am Mittwoch den 13.10. ein Vortrag zum Thema KI im Audimax der Hochschule Zweibrücken angeboten. Näheres siehe Punkt Veranstaltungen auf der Homepage der Sternwarte Zweibrücken.

Sonne und Mond

Am letzten Sonntag im Monat, in diesem Jahr der 26.10., werden die Uhren um 3 Uhr morgens wieder um eine Stunde auf 2 Uhr, die reguläre Mitteleuropäische Zeit, zurückgestellt.

Der Vollmond wird um die Tage des 7.10. die Beobachtung lichtschwächerer Objekte beeinträchtigen.

Planeten

Der innerste Planet Merkur hält sich in Sonnennähe auf, er ist somit für uns in diesem Monat nicht zu beobachten.

Die Glanzzeit von Venus als Morgenstern geht langsam zu Ende. Die Sichtbarkeit verkürzt sich im Laufe des Monats erheblich. Am 15. des Monats erhebt sie sich gegen 5:53 Uhr MESZ über den Horizont.

Mars zieht am Taghimmel seine Bahn, er ist nicht zu beobachten.

Jupiter wird langsam zum Planeten der gesamten Nacht. Am ersten des Monats überschreitet er in Zweibrücken um 0:30 MESZ den Horizont, am letzten des Monats bereits um 21:45 MEZ. Bis zu seiner Opposition im Januar 2026 müssen wir uns noch ein wenig gedulden.

Saturn stand am im letzten Drittel des Vormonats in Opposition zur Sonne und bietet in der ersten Nachthälfte noch eine gute Beobachtungmöglichkeit. Nach Einbruch der Dunkelheit findet man ihn am Anfang des Monats hoch im Osten, gegen Ende des Monats Richtung Süden. Wie bereits erwähnt, beträgt die Ringöffnung lediglich knapp ein Grad, also weit entfernt von den maximal 27 Grad.

Uranus wird Ende November seine Oppositionsstellung (Stellung gegenüber der Sonne von der Erde aus gesehen) erreichen. Er ist mit einer Helligkeit von 5,6 mag bereits mit einem Feldstecher gut zu beobachten.

Neptun, der gerade seine Opposition hinter sich hat, ist die ganze Nacht über zu beobachten. Mit einem Durchmesser von zwei Bogensekunden und einer Helligkeit von 7,8 mag sollte man allerdings bei einem Blick durch ein Teleskop oder einen Feldstecher nicht zuviel erwarten.

Sternenhimmel

Der sommerliche Sternhimmel hat sich fast vollständig zurückgezogen. Hoch im Osten ist bereits das Herbstviereck, das geflügelte Pferd Pegasus, zu erkennen. Seine Ursprünge als Mischwesen sind vermutlich orientalischer Herkunft. Er wurde häufig in der kretischen und kleinasiatischen Kunst und sogar noch bis in das dritte Jahrhundert nach Christus auf römischen Münzrückseiten dargestellt.
Etwas weiter östlich findet sich ein bereits im Feldstecher beindruckendes Objekt, unsere Nachbargalaxie der Andromedanebel mit der Bezeichnung M31. Die hier als M32 bezeichnete Galaxie ist eine Begleitgalaxie.

Etwas unterhalb der Bildmitte der Pegasus, links oberhalb M31. Osten links, Süden unten


Die folgende Grafik zeigt die Himmelsansicht am 15. Oktober um 23 Uhr.

Erstellt mit Guide 9.1

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