Stephans Quintett und Galaxiengruppe NGC 7331

Aufnahme vom 24.08.2025 an einem Refraktor der Sternwarte Zweibrücken mit 5 Zoll Durchmesser und 900 mm Brennweite. Die Gesamtbelichtungszeit betrug 60 min.


Stephans Quintett ist eine Gruppe von fünf Galaxien im Sternbild Pegasus, die am 22. September 1877 von dem französischen Astronomen Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt wurde. Die Galaxiengruppe besteht aus den Galaxien NGC 7317, NGC 7318A, NGC 7318B, NGC 7319 und NGC 7320C.

Die Galaxien NGC 7317 bis NGC 7319 bilden ein räumlich enges, wechselwirkendes System in etwa 300 Millionen Lichtjahren Entfernung. Aufgrund der gegenseitigen Gravitationswirkung sind die Spiralarme der Galaxien unregelmäßig verformt.

NGC 7320 wurde ursprünglich vom Namensgeber zu Stephans Quintett gerechnet, jedoch handelt es sich bei dieser Galaxie um eine Vordergrundgalaxie in rund 45 Millionen Lichtjahren Entfernung, die lediglich durch ihre optische Nähe mit Stephans Quintett zusammenfällt.


Die Galaxie NGC 7331 wurde vom deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel am 5. September 1785 entdeckt. Ihre Entfernungsangaben schwanken zwischen 41 bis 53 Millionen Lichtjahren.

Bei den Galaxien NGC 7335, 7336, 7337, 7340 handelt es sich lediglich um optisch in der Nähe stehende Begleiter und bilden mit NGC7331 kein physisches System. Sie liegen nur zufällig in derselben Blickrichtung. Ihre Entfernung beträgt zwischen 304 bis 414 Millionen Lichtjahre.

Alle anderen Galaxien sind Beifang und stehen nur optisch in der gleichen Richtung.

Hier die Aufnahme ohne Beschriftungen.

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