Der Sternenhimmel im November 2025
Die Sternwarte Zweibrücken öffnet von November bis einschließlich Februar bereits ab 19:00 Uhr. Der Himmel ist um diese Uhrzeit dunkel genug für astronomische Beobachtungen. Natürlich muss der bereits mehrfach erwähnte klare Nachthimmel vorherrschen.
Komet C/2025 A6 Lemmon
Mit etwas Glück lässt sich am Abend der Komet Lemmon beobachten. Die folgende Aufsuchhilfe zeigt den Blick in Richtung Westsüdwest, jeweils um 18:30 Uhr, beginnend am 1. November in Schritten von drei Tagen. Ein Fernglas wird voraussichtlich erforderlich sein.

Sonne und Mond
Der Winter naht in schnellen Schritten. Die maximale Höhe der Sonne um die Mittagszeit beträgt am Monatsanfang in Zweibrücken lediglich rund 22 Grad und verringert sich bis zur Wintersonnenwende, Anfang des letzten Dezemberdrittels, noch weiter.
Der Vollmond wird um die Tage des 5.11. die Beobachtung lichtschwächerer Objekte beeinträchtigen.
Planeten
Merkur macht sich gegen Monatsende am Morgenhimmel bemerkbar. Die besten Sichtbarkeitsbedingungen werden aber erst Anfang Dezember erreicht.
Venus zieht sich vom weiter Morgenhimmel zurück. Zum Monatsende erfolgt ihr Aufgang knapp eine Stunde vor Sonnenaufgang. Im Teleskop sieht man ein fast voll beleuchtetes Scheibchen. Erst Mitte Februar 2026 wird sie allmählich wieder am Abendhimmel erscheinen.
Mars hat sich komplett vom Nachhimmel zurückgezogen. Er ist nicht zu beobachten.
Jupiter steigert im Laufe des Monats seine scheinbare Helligkeit auf -2,5 mag. Bis zu seiner Oppositionsstellung am 10. Januar 2026 müssen wir uns noch etwas gedulden. Am 1. November geht er in Zweibrücken um 21:41 Uhr auf am 15. des Monats bereits um 20:47 Uhr. Rechts eine Grafik der Stellung der Monde.
Saturn hat seine beste Beobachtungszeit hinter sich, lässt sich aber noch gut am Abendhimmel beobachten. Aufgrund der größer werdenden Entfernung zur Erde erscheint er uns in Fernrohr immer kleiner. Am 15. des Monats erreicht er um 21:37 Uhr seine größte Höhe über dem Südhorizont und geht um 3:23 Uhr unter.
Uranus steht am 21. November in Opposition zur Sonne. Zuviel sollte man allerdings, trotz seiner günstigen Beobachtungposition, bei einem Blick durch ein Teleskop nicht erwarten, er hat einen scheinbaren Durchmesser von nur wenigen Bogensekunden.
Neptun ist in der ersten Nachthälfte zu beobachten. Zur Aufsuche der beiden äußersten Planeten wird eine Sternkarte und mindestens ein Fernglas benötigt.
Sternenhimmel
Tief im Norden erkennt man das markante Sternbild des Großen Bären, auch gerne, der Anordnung seiner Hauptsterne nach, als der Große Wagen bezeichnet.
Etwas später, gegen 22:00 Uhr, versuchen sich im Osten die Wintersternbilder Orion und die Zwillinge aus den horizontnahen Dunstschichten zu befreien.
Hoch über uns steht nun unsere Nachbargalaxie der Andromedanebel mit der Bezeichnung M31. Bereits im Feldstecher bietet M31 einen beeindruckenden Anblick. Eine Hilfe zur Aufsuche findet sich in der Monatsübersicht des Vormonats.
Im Süden findet sich das unscheinbare Sternbild des Walfischs.
Die folgende Grafik zeigt die Himmelsansicht am 15. November um 22 Uhr.



















