Der Sternenhimmel im Februar 2026

Sonne und Mond

Die Tage werden wieder erheblich länger. Am ersten des Monats steht die Sonne in Zweibrücken 9 Stunden 32 Minuten über dem Horizont, am letzten Tag schon 11 Stunden 2 Minuten
Der Vollmond wird um die Tage des 11. Februar die Beobachtung lichtschwächerer Objekte beeinträchtigen.

Planeten

Merkur erreicht am 19. Februar seinen größten Winkelabstand zur Sonne. Obwohl dieser mit gut 18 Grad relativ bescheiden ausfällt, reicht es dennoch für eine Abendsichtbarkeit aus.
Hier die Stellung von Merkur über dem Westhorizont um 19:00 Uhr abends.

Erstellt mit Stellarium 25.2


Anfang des Vormonats stand Venus in oberer Konjunktion mit der Sonne. Ab der Monatsmitte taucht sie allmählich am Abendhimmel auf, ist aber noch kein auffälliges Objekt.

Der rote Planet Mars hat seine Konjunktionsstellung gerade hinter sich und hält sich somit am Taghimmel auf. Er ist nicht zu beobachten.

Anfang des Vormonats stand Jupiter in Opposition zur Sonne. Er bleibt somit das vorherrschende Gestirn am Nachthimmel. Bereits in kleineren Fernrohren kann man sich innerhalb weniger Stunden am Spiel seiner vier großen Monde erfreuen. Am 4. Februar um 20:49 Uhr wirft Ganymed seinen Schatten auf Jupiter. Ähnliches geschieht am 12. Februar um 0:12 Uhr. Siehe Abbildung unten links.

Erstellt mit Stellarium 25.2
Stellung Jupitermonde im Februar


Saturn zieht sich allmählich vom Abendhimmel zurück und lässt sich am Monatsende nicht mehr beobachten. Erst Ende Mai wird er wieder allmählich am Morgenhimmel erscheinen.

Uranus beendet seine letztjährige Oppositionsschleife und zieht sich allmählich aus der zweiten Nachthälfte zurück.

Neptun kann nicht mehr am Abendhimmel aufgefunden werden.

Sternenhimmel

Die funkelnden Sterne des Winterhimmels haben sich nach Sonnenuntergang bereits Richtung Westen verschoben, stehen aber noch markant am Nachthimmel.

Hoch über uns finden sich die Zwillinge und das unscheinbare Sternbild des Krebses mit seinem offenen Sternhaufen, der Praesepe (lat. für Die Krippe). Fernab störender Lichter ist dieser bereits als schwaches Nebelfleckchen zu erkennen. Unter Zuhilfenahme eines Feldstechers lässt sich seine wahre Schönheit erahnen. In der griechischen Mythologie spielt der Krebs eher eine Nebenrolle. Siehe auch diesen Beitrag zum Krebs in der Mythologie.

Position Praesepe M44, erstellt mit Guide 9.1
Krebs, Uranometria Johann Bayer 1602, Quelle: Wikipedia

Im Osten machen bereits die Frühlingssternbilder auf sich aufmerksam. Der Löwe mit seinem Hauptstern Regulus hat sich schon komplett über den Horizont erhoben.

Weiterhin tief im Süden ist noch der helle Stern Sirius im Großen Hund zu sehen. Bedingt durch seine geringe Horizonthöhe kann man bei ihm häufig ein Funkeln mit Farbänderungen und Tanzen beobachten, welches durch Brechung des Lichtes auf dem flacheren und somit längeren Weg durch die Erdatmosphäre hervorgerufen wird.

Die folgende Grafik zeigt die Himmelsansicht am 15. Februar um 22 Uhr.

Erstellt mit Guide 9.1

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