Der Sternenhimmel im September 2026
Tagundnachtgleiche
Am 23. des Monats überschreitet die Sonne um 2:05 Uhr den Himmelsäquator Richtung Süden. Die Tage werden wieder kürzer als dich Nächte. Am Nordpol geht die Sonne langsam unter, während sie sich am Südpol langsam über den Horizont erhebt.
Bereits ab 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder beobachten.
Sonne und Mond
In den Tagen um den Vollmond am 26. erschwert sein von der Sonne reflektiertes Licht die Beobachtung lichtschwächerer Himmelsobjekte wie Galaxien und Nebel.
Planeten
Merkur erreicht Ende September einen respektablen Winkelabstand vom 23 Grad. Jedoch hält er sich weit südlich der Sonne auf, was eine Morgensichtbarkeit verhindert.
Venus verkürzt ihre Abendsichtbarkeit zunehmend. In den späten Vormittagsstunden des 14. des bedeckt der zunehmende Mond unseren Schwesterplaneten.
Mars setzt sich bereits am Morgenhimmel durch, ist jedoch noch kein lohnendes Beobachtungsobjekt.
Der größte Planet des Sonnensystems, der Jupiter, geht kurz nach Mars auf. Auch er bietet noch kein lohnendes Objekt zur Beobachtung.
Anfang Oktober befindet sich Saturn in Opposition zur Sonne. Er steht bei Einbruch der Nacht bereits über dem Osthorizont. Rechts die Stellung der Saturnmonde.
Uranus ist unter besten Bedingungen mit bloßem Auge erkennbar und hätte daher bereits den alten Griechen auffallen können. Dennoch wurde er erst am 13. März 1781 von dem deutsch-britischen Astronomen Wilhelm (William) Herschel entdeckt. Er ist ein Objekt der zweiten Nachthälfte.
Neptun befindet sich am Ende des Monats in Opposition zur Sonne, also nahezu auf einer Linie mit der Erde. Wie für Uranus auch, ist zu seiner Beobachtung ist ein Fernrohr nötig.
Sternenhimmel
Das Sommerdreieck hat sich schon merklich Richtung Westen verschoben. Am Osthimmel macht sich bereits das Herbstviereck, bestehend aus vier hellen Sternen des Pegasus, bemerkbar. In dunkleren Gegenden ist in mondlosen Nächten hoch über uns, etwas westlich, noch das schimmernde Band der Milchstraße zu erkennen. Mitunter auch von der Zweibrücker Sternwarte aus.
Ein Objekt für Feldstecher ist der prachtvolle Kugelsternhaufen M13 im lichtschwachen Herkules, der diesen Monat abends noch am westlichen Himmel zu sehen ist. Dieser befindet sich zwischen den Sternbildern Schwan und dem horizontnahen Bärenhüter oder auch Bootes.




















