FAQ – Häufig gestellte Fragen

Eine kleine Sammlung von Fragen und Antworten.

Siehe hierzu diesen Beitrag, der eine kleine Orientierungshilfe darstellen soll und einige Überlegungen beschreibt.

Ja. Empfehlenswert ist hier allerdings ein stabiles Stativ. Hiermit lassen sich bereits gut Sternfelder beobachten. Ein Feldstecher verfügt, im Gegensatz zu einem Teleskop, über ein größeres Gesichtsfeld bei einer geringeren Vergrößerung.

Bereits mit kleinen Teleskopen lassen sich auf dem Mond eine Fülle an Details beobachten. Zum Beispiel Berge, Krater, Ebenen und einiges mehr. Ebenso Planeten wie der rote Mars, Jupiter mit seinen Wolkenbändern und Saturn mit seinen faszinierenden Ringen. Auch die Venus mit ihren Phasen ähnlich des Mondes.
Mit etwas größeren Fernrohren sind auch schwächere Galaxien, Gasnebel und Sternhaufen zu beobachten.
Um sich einen Überblick über die zu beobachtenden Objekte zu verschaffen, empfiehlt sich ein Jahrbuch, eine drehbare Sternkarte und eventuell noch eine freie Astronomiesoftware (Siehe auch den Menüpunkt Links)
Generell kann man sagen, je größer die Öffnung, desto mehr Licht sammelt ein Fernrohr und desto mehr kann man sehen.

Siehe hierzu diesen Beitrag. Am Ende findet sich eine kurze Zusammenfassung über Montierungen.

  • Für Beobachtungen am Taghimmel sind astronomische Teleskope schlecht geeignet.
  • Sind tatsächlich alle Abdeckkappen entfernt worden? Das passiert mitunter auch erfahrenen Amateuren.
  • Wurde ein Okular in den Okularauszug eingesetzt?
  • Wurden Sucher und Fernrohr aufeinander abgestimmt, also sind diese tatsächlich parallel? Weiter entfernte Türme erweisen sich für die Justierung als gute Hilfe.
  • Wurde das Objekt tatsächlich korrekt angefahren? Erst mit dem justierten Sucher ein Objekt zentral einstellen. Dann mit kleiner Vergrößerung anfangen und sich langsam hocharbeiten. Die Vergrößerung berechnet sich, indem man die Brennweite des Fernrohres durch die Brennweite des Okulars (ist auf diesen vermerkt) teilt. Bei nicht nachgeführten Teleskopen nicht allzu viel Zeit lassen.
  • Wurde mit den Rädchen am Okularauszug scharf gestellt?
  • Hatten die Augen genug Zeit, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen? Bis sich das Sehorgan an die neue dunkle Umgebung gewöhnt hat, können durchaus zwischen 15-20 Minuten vergehen. Empfehlenswert ist auch eine Taschen- oder Stirnlampe, die mit rotem Licht arbeitet. Weißlicht schadet der Dunkeladaption.

  • Das Teleskop sollte genug Zeit haben, um sich an die Außentemperatur anzupassen. Durch die Temperaturunterschiede entstehen Verwirbelungen, die die Abbildung beeinträchtigen. Man sollte von mindestens 30 Minuten bis zu einer Stunde ausgehen.
  • Wenn das allgemeine Seeing (Luftunruhe) zu schlecht ist, die Sterne also stark flimmern, wird dieses Flimmern auch mitvergrößert. Als Folge ist kein scharfes Bild zu sehen.
  • In seltenen Fällen, das stellt sich schon beim ersten Gebrauch heraus, kommt man einfach nicht in den Fokus, selbst wenn man das Rad von Anschlag zu Anschlag dreht. Hier sind am Okularauszug kürzere oder längere Distanzhülsen, passend für das eigene Teleskop, die Lösung. Manchmal liegt auch zumindest eine Hülse bei.
  • Wurde mit den Rädchen am Okularauszug scharf gestellt?

Bei einer normalen Fehlsichtigkeit ist eine Beobachtung ohne Brille möglich. Man kann man den Fokus am Fernrohr ausgleichen. Besteht eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), sollte die Sehhilfe nicht abgesetzt werden. Ein weiterer Punkt sind die häufig beigefügten Okulare. Diese verfügen oft nur über eine kleine Eintrittslinse. Hier sollte man evtl. über Okulare mit größerem Einblick und höherem Augenabstand nachdenken. Eine Gleitsichtbrille ist nach eigener Erfahrung nicht zu empfehlen.

Dies ist bauartbedingt. Bei Newton-Teleskopen stehen die Bilder auf dem Kopf und sind seitenverkehrt. Bei Linsenteleskopen und Fernrohren mit Zenitspiegel stehen die Bilder aufrecht, werden aber seitenverkehrt dargestellt.

In Gegensatz zu den Planeten unseres Sonnensystems sind die Sterne wesentlich weiter von uns entfernt. Im Sonnensystem rechnen wir in astronomischen Einheiten (1AE entspricht rund 149.598.000km), bei den Sternen in Lichtjahren (1LJ entspricht rund 9.460.730.000.000km). Da bringt auch die höchste Vergrößerung nichts.

Je niedriger ein Stern über dem Horizont steht, desto länger ist der Weg seines Lichtes durch die Atmosphäre. Es unterliegt dabei stärker den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen. Diese Bedingungen können Luftturbulenzen, Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit umfassen. Wenn das Licht durch diese verschiedenen Schichten der Atmosphäre hindurchgeht, wird es gebrochen und gestreut, was zu dem Flimmern oder Zittern führt.