Ein EmissionsnebelAls Emissionsnebel werden in der Astronomie Wolken interstellaren Gases (Nebel) bezeichnet, die das Licht in verschiedensten Farben aussenden. Darin unterscheiden sie sich von Reflexionsnebeln, die lediglich eingestrahltes Licht reflektieren. in einer Entfernung von ca. 1400 LichtjahrenBei dem Lichtjahr (Abk. LJ oder ly) handelt es sich nicht um eine Zeitangabe, wie vielleicht vermuten lässt, sondern um eine Entfernungsangabe. Ein Lichtjahr ist die Entfernung die das Licht im Vakuum mit einer Geschwindigkeit von 299.792 km/s innerhalb eines Jahres zurücklegt., der bereits mit dem bloßen Auge unter den drei Gürtelsternen des Orion zu beobachten ist. Im Fernglas bietet er einen hübschen Anblick. Die Kernregion wurde nicht allzu lange belichtet, um die vier sogenannten Trapezsterne in der Mitte des Nebels noch abzubilden. Die Aufnahme wurde an einem 5″ RefraktorEin Linsenteleskop, auch Refraktor genannt, ist ein Fernrohr, das das Licht durch Linsen bündelt. Es besteht aus mindestens zwei Linsen: Einer Objektivlinse, die das Licht sammelt und fokussiert und einem Okular, das das fokussierte Bild vergrößert. mit 900mm Brennweite erstellt.
Aufnahme der Kernregion durch ein C14Ein Schmidt-Casegrain Teleskop verwendet einen konkaven, sphärischen (Kugeloberfläche) Hauptspiegel am unteren Ende des Teleskops. Am oberen Ende befindet sich eine Korrekturplatte um das sphärische Design des Hauptspiegels auszugleichen. Das Licht wird danach zu einem kleinen streuenden Sekundärspiegel gelenkt, der es wieder durch eine Öffnung im Hauptspiegel und durch das Okular zurück zum Beobachter lenkt. mit 356mm Durchmesser und 3910mm Brennweite.
Aufnahme V. Stöß, NAWI e.V.
Die Aufnahme zeigt M42, auch großer Orion Nebel genannt, im Sternbild Orion.
Bei diesem Nebel handelt es sich um einen Emissionsnebel, bei dem die Sterne das Gas zum Leuchten anregen. Da der Nebel hauptsächlich aus Wasserstoff besteht, entstehen hier auch neue Sterne.
Die Aufnahmen wurden am 18.03.2025 mit dem 900mm Refraktor-Teleskop der Sternwarte Zweibrücken angefertigt. Die gesamte Belichtungsdauer betrug eine Stunde in 2 Minuten Intervallen.
Ein herzliches Willkommen auf meiner privaten Homepage zum Thema Astronomie.
Angeregt durch mein langjähriges Hobby, häufige Fragestellungen im Freundes- und Bekanntenkreis und meine ehrenamtliche Tätigkeit auf der hiesigen Sternwarte, betrieben vom Naturwissenschaftlichen Verein zu Zweibrücken e.V., habe ich mich dazu entschlossen hier meine Erfahrungen und die Liebe zu diesem Hobby zu teilen und zusätzlich die eine oder andere Information zu veröffentlichen. Diese Seite erhebt beileibe nicht den Anspruch einer Wissenschaftlichkeit, sondern mehr dem Versuch den ein oder anderen in eine faszinierende Welt mitzunehmen. Damit wäre der Sinn dieser Seite schon erfüllt. Viel Spaß beim Stöbern! Zweibrücken im März 2024